Plasma Fernseher

Samsung PS50C6970

  • Displayart: Plasma - 600 Hz
  • Bild-Diagonale: 50 Zoll (127 cm)
  • Technologie: 3D, Full HD
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1266,95 EUR
VN:F [1.8.7_1070]
3.9/5 (12 Bewertungen)

Plasma Fernseher

Ein Plasma-Fernseher ist ein Farb-Flachbildschirm, welcher das verschiedenfarbige Licht durch die Verwendung von Leuchtstoffen erzeugt. Die Leuchtstoffe werden durch Plasma angeregt, welches durch Gasentladungen erzeugt wird. Die Plasma-Fernseher werden hauptsächlich als große Anzeigegeräte (ab 37″) eingesetzt. Hier stehen sie derzeit vor allem in Konkurrenz zu Flüssigkristallbildschirmen (“LCD-TV”). Kathodenstahlröhren sind dagegen nie in vergleichbaren Größen eingesetzt worden.

Der technische Aufbau von Plasmabildschirmen ist verhältnismäßig einfach. Auf der Innenseite von zwei Glasplatten befinden sich viele kleine Kammern, von denen jeweils drei Kammern einen Bildpunkt ergeben – ein sogenanntes Pixel. Jede der drei Kammern erleuchtet in einer der drei verschiedenen Grundfarben Rot, Blau und Grün. Die Farberzeugung geschieht durch additive Farbmischung, das bedeutet durch die Mischung der drei verschiedenen Grundfarben (z. B. Gelb entsteht durch die Mischung aus rotem und grünem Licht, was bei einem Plasmabildschirm durch ein Leuchten der entsprechenden Kammern zustande kommt). Jede der Kammern ist mit einem Edelgasgemisch bestehend aus Xenon und Neon gefüllt, dabei ist der Druck sehr viel niedriger als der normale Luftdruck, es handelt sich also um ein “Beinahe-Vakuum”. Einige Hersteller verändern dieses Gasgemisch, dadurch, dass sie Helium beimengen. Der Xenon-Anteil beträgt circa 3 bis 5 %.

Für die Erzeugung eines Bildes werden die Kammern individuell mit dem zugehörigen Transistor “gezündet”, das heißt, das Gas für kurze Zeit ionisiert, es wird zu einem Plasma. Die Erzeugung der verschiedenen Grundfarben in den Kammern geschieht durch unterschiedliche Leuchtstoffe (Phosphore). Die Erzeugung der Farben geschieht, wenn die von dem Plasma emittierte Ultraviolettstrahlung (140 bis 190 nm, Vakuum-Ultravioletter Bereich), auf die Leuchtstoffe trifft. Die Ultraviolettstrahlung selbst ist nicht für das Auge sichtbar. Die Leuchtstoffe haben die Aufgabe die VUV-Strahlung in optisch sichtbares Licht umzuwandeln – entsprechend des Leuchtstoffes in eine unterschiedliche Farbe.